Blauzungenkrankheit: In der Nordwestschweiz gibt es zwei Fälle

03.11.2017 - Mitteilung

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Die Blauzungenkrankheit ist nach fünf Jahren zurück in der Schweiz. Je ein Rind wurde in den Kantonen Jura und Basel-Landschaft positiv auf das Virus getestet. Für Menschen besteht keine Gefahr.

Die Infektion mit dem BTV-8 (Bluetongue-Virus Serotyp 8) wurde im Rahmen des jährlichen Überwachungsprogramms festgestellt. Mit einem Nachweis des Virus in der Nordwestschweiz hat das BLV seit Längerem gerechnet, da die Krankheit seit 2015 im französischen Grenzgebiet zur Schweiz grassiert.

Der Tierverkehr in der Schweiz bleibt ohne Einschränkung möglich. Der Export in BTV-freie Länder unterliegt hingegen bestimmten Auflagen.

Gegen das Virus sind in der Schweiz drei Impfstoffe registriert. Das BLV sieht aufgrund der aktuellen Situationsanalyse aber keinen Bedarf für eine amtlich angeordnete Schutzimpfung. Den Tierhaltenden steht es jedoch frei, ihre Bestände gegen die Krankheit impfen zu lassen.

Das Virus wird nicht direkt von einem Tier auf ein anderes übertragen, sondern durch blutsaugende Insekten. Für Menschen besteht keine Gefahr. Auch für den Konsum von Fleisch, Milch und Milchprodukten gibt es keine Restriktionen.

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