Blauzungenkrankheit

02.11.2018 - Mitteilung

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Rinder auf der Weide

Seit dem November 2017 gilt eine schweizweite Blauzungenzone. Im September und Oktober 2018 sind in der Norwestschweiz weitere Fälle nachgewiesen worden.

Die Blauzungenkrankheit ist eine von Insekten übertragene Krankheit, die Rinder und Schafe befallen kann. Im Rahmen des Untersuchungsprogramms zur aktiven Tiergesundheits-Überwachung wurde das Blauzungevirus auf neun Betrieben in der Nordwestschweiz diagnostiziert. Der Kanton Zürich ist bisher nicht betroffen.

Um eine weitere Verbreitung nach Möglichkeit zu unterbinden hat, hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) zusammen mit den Kantonstierärztinnen und -ärzten festgelegt, wie in den vom Virus betroffenen Betrieben vorzugehen ist:

  • Auf Betrieben, bei denen die Tiere keine klinischen Anzeichen zeigen, wird der Bestand gesperrt, ohne dass weitere Blutuntersuchungen durchgeführt werden. Einzelne Tiere in eine andere Tierhaltung zu verbringen ist möglich, sofern die Tiere vorher negativ auf das Blauzungenvirus getestet worden sind. 
  • Auf Betrieben, in denen Tiere schwere klinische Anzeichen zeigen, müssen diese Tiere getötet und entsorgt werden (Art. 239d 1a TSV).

Die Blauzungekrankheit ist für Menschen nicht gefährlich. Fleisch und Milchprodukte können ohne Bedenken konsumiert werden.

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