Tierschutzverordnung: Schonender Umgang mit Heim- und Nutztieren

01.03.2018 - Mitteilung

Zurück zu Mitteilungen

Viehschau

Seit dem 1. März 2018 gelten schweizweit Neuerungen im Bereich Tierschutz. Diese betreffen hauptsächlich Veranstaltungen mit Tieren, den Hundehandel sowie das fachgerechte Töten von Tieren.

Bei Veranstaltungen mit Tieren (z. B. Ausstellungen) müssen die Tiere von fachkundigen Personen betreut werden. Verantwortlich dafür sind weiterhin die Halterinnen und Halter. Tiere, die zuchtbedingt mittlere oder schwere Belastungen zeigen, dürfen nicht mehr ausgestellt werden. Die Veranstalter tragen dafür die Verantwortung und müssen bei Mängeln eingreifen, Neu sind Streichelgehege mit Kaninchen, Kleinnagern oder Küken verboten. Permanent eingerichtete Streichelgehege sind von der Änderung nicht betroffen.

Um den Verkauf von illegal importierten Hunden zu erschweren, müssen Anbieterinnen oder Anbieter von Hunden in Verkaufsinseraten künftig ihre Adresse sowie die Herkunft der Hunde angeben. Weiter sind sämtliche Bellstopp-Geräte verboten, die durch Lautäusserungen des Hundes ausgelöst werden.

Hummer und andere Panzerkrebse dürfen nicht mehr auf Eis oder in Eiswasser transportiert werden. Alle im Wasser lebenden Arten müssen neu immer in ihrem natürlichen Milieu gehalten werden. Ausserdem müssen Panzerkrebse betäubt werden, bevor man sie tötet.

Neu legt die Tierschutzverordnung fest, welche Kriterien eine fachgerechte und tierschutzkonforme Tötung von Tieren erfüllen muss.

Am 1. März publiziert das BLV Fachinformationen zu diesen Tierarten: Geflügel, Tauben und Wachteln / Kaninchen / Schweine / Rinder, Schafe und Ziegen / Fische / Ziervögel.
In den darauffolgenden Wochen folgen die Informationen zu Reptilien und Panzerkrebsen.

Zurück zu Mitteilungen