Hilfsmittel und Geräte im Umgang mit Hunden

Hilfsmittel und Geräte im Umgang mit Hunden

Hilfsmittel dürfen einem Hund weder Verletzungen noch erhebliche Schmerzen zufügen. Auch darf ein Hund nicht stark gereizt oder in Angst versetzt werden. Verboten ist der Einsatz von Geräten, die elektrisieren, für den Hund sehr unangenehme akustische Signale aussenden oder mit chemischen Stoffen wirken.

Seit dem 1. März 2018 sind nicht nur Geräte verboten, die auf das Bellen hin Duftstoffe aussenden, sondern auch solche, die Wasser oder Druckluft ausstossen. Solche Geräte werden automatisch durch das Bellen des Hundes ausgelöst, unabhängig vom Grund der Lautäusserung.

In Ausnahmefällen kann das Veterinäramt auf schriftliches Gesuch hin die Bewilligung für die Verwendung von Geräten zu therapeutischen Zwecken im Umgang mit Hunden erteilen. Die Anforderungen, um eine solche Bewilligung zu erlangen, sind hoch, da falsch angewendete Geräte zu schweren Störungen bei den Hunden führen können. Anlässlich einer mehrteiligen Prüfung muss die Gesuchstellerin oder der Gesuchsteller ihre oder seine vertieften Kenntnisse in Theorie und Praxis unter Beweis stellen.

Wer bewilligungspflichtige Geräte einsetzt, muss jeden Einsatz dokumentieren und dem Veterinäramt auf Ende Jahr eine Zusammenstellung einreichen. Anzugeben sind:

a. Datum jedes Einsatzes;
b. Grund des Einsatzes;
c. Auftraggeberin oder Auftraggeber;
d. Signalement und Kennzeichnung des Hundes;
e. Ergebnis des Geräteeinsatzes.