Nationales Früherkennungs-Programm ASP

Das BLV hat in Zusammenarbeit mit den Kantonen ein nationales Früherkennungs-Programm erarbeitet, um eine mögliche Ansteckung von heimischen Wildschweinen rasch zu erkennen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Es ist nicht auszuschliessen, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) in die Schweiz eingeschleppt wird. Um in diesem Falle eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern, ist es wichtig, eine mögliche Ansteckung von Wildschweinen mit ASP frühzeitig zu erkennen. Die Jägerschaft und die Wildhut sind deshalb angehalten, mitzuhelfen und alle tot aufgefundenen Wildschweine, Abschüsse von kranken Tieren und Unfallwild auf ASP zu untersuchen. Hierzu genügt eine Tupferprobe von Blut oder aus der Milz des toten Tieres. Die Fischerei- und Jagdverwaltung hat die Jägerinnen und Jäger in den Revieren mit den dafür nötigen Probesets versorgt.

Beachten Sie bei der Probenahme die Hygienemassnahmen und tragen Sie Einweghandschuhe, die Sie anschliessend über den Hausmüll entsorgen. Markieren Sie die Fundstelle und verbringen Sie den Tierkörper unbedingt zur sicheren Entsorgung in eine Tierkörpersammelstelle. Die Probe kann zusammen mit dem im Set befindlichen vollständig ausgefülltem Formular direkt ans Labor geschickt werden. Informieren Sie die Fischerei- und Jagdverwaltung (fjv@bd.zh.ch) sowie das Veterinäramt des Kantons (kanzlei@veta.zh.ch) über Ihre Einsendung und den Fundort. Gerätschaften, die mit dem Tierkörper in Kontakt gekommen sind, müssen gereinigt und desinfiziert werden.

Die ASP ist für den Menschen nicht gefährlich, über kontaminierte Gerätschaften könnten sich jedoch andere Haus- und Wildschweine infizieren.