Vogelgrippe

Gänsemarsch © Countrypixel - Fotolia

Immer wieder werden in der Schweiz und auch im Kanton Zürich tote Wildvögel gefunden, bei denen ein Vogelgrippevirus nachgewiesen werden kann. Meist handelt es sich jedoch um schwach pathogene Viren, die kaum eine Gefahr für Hausgeflügel darstellen.

Werden aber hochpathogene Viren entdeckt, so gilt es sofort Sicherheitsvorkehrungen umzusetzen, um ein Übergreifen auf Bestände von Hausgeflügel zu verhindern.

Erklärt das BLV eine Region oder gar die ganze Schweiz zum Kontrollgebiet, gelten strengere Bestimmungen als sonst, beispielsweise wird die Freilandhaltung eingeschränkt. 

Diese Umsetzungshilfen zu den Hygienemassnahmen und Einschränkungen der Freilandhaltung in Geflügelhaltungen informieren Sie darüber, wie Sie Ihre Geflügelhaltung im Ernstfall vor dem Virus schützen können:

«Avi19» – Übung vom 25. September 2019

Die Gefahr, dass eine Tierseuche wie die Vogelgrippe in der Schweiz ausbricht, ist real. In einem solchen Fall ist eine rasche Reaktion gefragt, um die weitere Verbreitung der Seuche zu verhindern. Damit dies im Ernstfall auch klappt, üben das Veterinäramt Zürich und seine Partner periodisch den Ausbruch einer Tierseuche, so auch am 25. September 2019 in Oberhasli. Bei der eintägigen Übung «Avi19» wird das Vorgehen bei einem Ausbruch der Vogelgrippe in einem Hühnerbestand geübt.

Wichtig: Es handelt sich um eine Übung
Die Übung wird aussehen wie ein Ernstfall: Der Schadenplatz wird abgesperrt und die an der Übung beteiligten Einsatzkräfte sind in Schutzanzügen, mit Maske und Schutzbrille am Werk. Für die Bevölkerung besteht jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Auch besteht kein Risiko für Geflügel oder andere Vögel.