Tierverkehr & Entsorgung tierische Nebenprodukte

Nahaufnahme Kuhkopf

Tierhalterinnen und Tierhalter sind verpflichtet, ihren Tierbestand gesund zu halten und zu pflegen. Jeder Seuchenverdacht ist meldepflichtig. Stellen sie ein Problem fest, was auf eine Seuche hindeuten könnte, so haben sie dies der Bestandestierärztin oder dem Bestandestierarzt oder direkt dem Veterinäramt zu melden.

Neue Tierbestände sind beim Veterinäramt zu melden. Anzumelden sind Klauentiere, also Rindvieh, Schweine, Schafe, Ziegen sowie auch Lamas, Alpakas und Hirsche. Ebenso müssen Bienenstände, Pferde-, Fisch- und Geflügelhaltungen gemeldet werden. Für Bienenmeldungen (neue Stände und Mutationen innert 10 Tagen) verwenden Sie das Formular Meldungen, Mutationen Bienenstände.

Was genau ist zu tun, wenn Tiere geboren, in den Bestand eingestellt oder aus dem Bestand weggebracht werden? Darüber informiert Sie die Homepage der Tierverkehrsdatenbank. Begleitdokumentblöcke zum Verstellen von Klauentieren können beim Veterinäramt bestellt werden. Für Bienenhalterinnen und Bienenhalter ist zudem zu beachten, dass Bienen erst in einen anderen Inspektionskreis verbracht werden dürfen, nachdem dies dem Bieneninspektor des alten und neuen Standorts gemeldet wurde.

Verschiedene Anlässe, an welchen viele Tiere zusammenkommen, sind melde- oder bewilliungspflichtig. Lesen Sie mehr darüber unter Bewilligungen.

Die Voraussetzungen für die Sömmerung (Alpung) im Kanton Zürich ist in den jährlich neu erstellten Sömmerungsvorschriften festgehalten.

Entsorgung tierischer Nebenprodukte (TNP)

Von toten Tieren und anderen TNP kann ein Hygiene- und Seuchenrisiko ausgehen, weshalb diese nur in bewilligten Einrichtungen entsorgt werden dürfen.

Hier finden Sie alle Informationen zum Entsorgen von inländischen Speiseresten, toten Heimtieren und anderen Kadavern.