Amtsvorsteherin Regula Vogel

Regula Vogel inmitten neugieriger Rinder

Frau Vogel, was hat Sie dazu bewogen, Tierärztin zu werden?
Schon immer mochte ich Tiere und ihr Wohl lag mir am Herzen. Als Kind hatte ich einen ganzen Zoo zu Hause. Meine Eltern waren da sehr tolerant. Bloss bei meinem Wunsch, einen Hund zu halten, haben sie ihr Veto eingelegt.

Seit 1995 sind Sie Kantonstierärztin. Welches waren die Themen, die Sie während dieser Zeit am meisten beschäftigten?
Die erste Phase meiner Zeit beim Veterinäramt war geprägt von den Schutzmassnahmen wegen des Rinderwahnsinns BSE. Auch bei der Entstehung der Tierarzneimittel-Verordnung war das Veterinäramt Zürich massgeblich beteiligt. Das war ein zeitintensives Geschäft. Die Vogelgrippe H5N1 forderte uns ab dem Jahr 2006 ebenfalls stark. Da dieser Virus-Typ auch für Menschen gefährlich ist, war es umso wichtiger, die Ausbreitung in Geflügelbeständen zu verhindern. Eine grosse Herausforderung war auch, als wir für Sicherheitsfragen bei Hunden zuständig wurden, da mussten wir innerhalb von 14 Tagen das Hundegesetz und den Vollzug zu gefährlichen Hunden übernehmen.

Was mögen Sie besonders an Ihrer Arbeit?
Den Kontakt mit so vielen unterschiedlichen Menschen und Tieren mag ich. Genauso wie die vielen unterschiedlichen Situationen, denen ich durch meine Arbeit begegne, auch wenn sie teilweise schwierig sind. Ich mag es, nachhaltige Lösungen zu erarbeiten und vor allem auch, immer wieder draussen und nicht nur im Büro zu sein.