Kommissionen

Das Veterinäramt wird bei seiner Arbeit im Bereich der Tierseuchen und des Tierschutzes von drei Kommissionen beraten und unterstützt. Der Einsatz dieser Kommissionen ist in den entsprechenden kantonalen Gesetzen geregelt.

Tierschutzkommission

Die kantonale Tierschutzkommission berät die vollziehenden Organe in Fragen des Tierschutzes mit Ausnahme der Tierversuche. Sie kann Auskunft verlangen, Einsicht in Akten nehmen und Anträge stellen. Die Tierschutzkommission besteht aus höchstens elf Mitgliedern und setzt sich aus Fachleuten für Wildtier-, Nutztier- und Heimtierhaltung sowie Fachleuten für Fragen des Tierschutzes zusammen.

Tierversuchskommission

Die Kantonale Tierversuchskommission setzt sich aus elf Experten aus den Bereichen Versuchstierkunde, Forschung, Tierversuche, Ethik und Tierschutz zusammen.
Die Tierversuchskommission nimmt zu allen Tierversuchsgesuchen mit Belastung der Tiere Stellung und unterbreitet ihre Bewertung dem Veterinäramt. Weiter wirkt sie beim Vollzug mit und kontrolliert die Versuchstierhaltungen. Die Tierhaltungen werden mindestens zweimal jährlich unangemeldet besucht.
Die Tierversuchskommission oder drei ihrer Mitglieder können gegen die Tierversuchsbewilligungen des Veterinäramts Rekurs und Beschwerde bei der Gesundheitsdirektion einreichen.

Schadenskommission

Die Schadenskommission setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen: je zwei Mitglieder vom Zürcher Bauernverband und von den Tiergesundheitsdiensten für Rinder, Schweine und Kleinwiederkäuer sowie je eines von der Gesellschaft Zürcher Tierärzte, der Vetsuissefakultät der Universität Zürich und der Schweizerischen tierärztlichen Vereinigung für Komplementär- und Alternativmedizin.

Die Schadenskommission beurteilt bei obligatorischen Impfkampagnen, ob allfällige Schäden mit einer Impfung zusammenhängen und deshalb eine Entschädigung ausgerichtet wird.