Antibiotika

Antibiotika sind unverzichtbare Medikamente, um Krankheiten zu behandeln, die durch Bakterien verursacht werden. Weil immer mehr Bakterien resistent werden, verlieren Antibiotika zunehmend ihre Wirkung. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken hat der Bund die Strategie Antibiotikaresistenzen (StAR) ins Leben gerufen. Die neuen Bestimmungen in der Tierarzneimittelverordnung sind ein Teil davon.

Bakterienkultur in Petrischale

Informationen zur Umsetzung der revidierten Tierarzneimittelverordnung (TAMV)

Seit dem 1. April 2016 gelten strengere Regeln bei der Abgabe und beim Einsatz von Antibiotika. Das Veterinäramt hat in den Newslettern 02/2016, 04/2016 und 01/2017 darüber informiert.

Eine kantonale Arbeitsgruppe, in der die Vetsuisse-Fakultät, die Gesellschaft Zürcher Tierärzte, der Zürcher Bauernverband sowie das Veterinäramt vertreten sind, hat die Umsetzungsmöglichkeiten der neuen Bestimmungen bearbeitet. Auch verschiedene Ostschweizer Kantone haben sich koordiniert und Umsetzungshilfen entworfen. Der Bund hat diese Dokumente weiterentwickelt und Ende 2016 die finalisierten Versionen allen Kantonen und der Öffentlichkeit auf seiner Homepage zur Verfügung gestellt.

Die Arbeitsgruppe für den Kanton Zürich wird sich auch künftig mit der Umsetzung der neuen Bestimmungen auseinandersetzen und die praktizierenden Tierärztinnen und Tierärzte sowie die Tierhalterinnen und Tierhalter über weitere Neuerungen informieren.

Im Zusammenhang mit dieser Umsetzungshilfe hat das Veta am 17. August 2017 eine Informationsveranstaltung für Tierärztinnen und Tierärzte durchgeführt. Sie war der Thematik «Antibiotika – Abgaberestriktionen Tierarzneimittelverordnung, Ziele und Umsetzung» gewidmet.